Im Reich des Roten Mondes

 

Ulisses (2009)

 

Klappentext:

Der große Orkensturm ist zwar bereits seit Jahren vergangen, der Schwarze Marschall Sandrak Whassoi tot, der gefürchtete Schamane Uigar Kai geflohen – und doch flößt der Gedanke an die Macht der Schwarzpelze den Menschen der Umgebung immer wieder Respekt, ja sogar Angst ein. Und das zu Recht. Denn für den göttergesandten Aikar Brazoragh, den „Gottkönig“ der Orks, ist es noch lange nicht entschieden, welchem Volk das kommende zwölfte Zeitalter gehört: den Orks oder den Menschen. Das Orkland selbst ist eine von Gebirgsmauern umgebene, karge Landschaft, in der die meisten Ork-Stämme nomadisierend umherzuziehen. Neben der neuen orkischen Hauptstadt Khezzara und der „Schurkenstadt“ Phexcaer gibt es hier kaum Orte von Bedeutung – jedoch viele verschiedene kleine Völker, die sich hier niedergelassen haben. Zwischen Finsterkamm und Golf von Riva fließt der Svellt, die Lebensader der Region, an dessen Ufern und denen seiner Nebenflüsse so unterschiedliche Orte wie die Handelsmetropole Lowangen und das heruntergekommene Parkauki, das zwergisch geprägte, uralte Tjolmar und die orkische Minenstadt Rorkvell liegen.

Diese Spielhilfe präsentiert Ihnen nicht nur die Kulturen und Stämme der Orks und die Landschaften, die sie hervorgebracht haben, sondern widmet sich auch dem schwierigen Zusammenleben der Schwarzpelze mit den Menschen des Svellttals, die unter der Herrschaft Khezzaras stehen – oder die Orks bekämpfen. Darüber hinaus geht der Band auf die Besonderheiten des Wildnislebens ein und gibt reichhaltige Informationen über die Besonderheiten des Sternengoldes und derjenigen, die damit ihr Glück machen wollen.

 

Persönliches:

Die Anfrage von Stefan Küppers, ob ich Lust hätte, an der Ork-Spielhilfe mitzuschreiben, fiel für mich in eine Zeit, in der mein Alltag immer stärker von äußeren Zwängen geprägt war. Als Student konnte ich mir in der heißen Projektphase Zeit freischaufeln. Im Berufsleben stehend und schwanger sah das ganz anders aus.

Daher gestaltete sich meine Mitarbeit an der Spielhilfe anders, als es noch beim Land der Ersten Sonne gewesen war. Ich hatte kaum Muße, mir die Texte der anderen Autoren durchzulesen und zu kommentieren. Stellenweise musste ich auch feststellen, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr jede Entwicklung mitverfolgt hatte und daher bei einigen Dingen schlichtweg auf dem Schlauch stand („Wie sieht das mit den Greifen und der Quanions-Queste aus?“ – „Was für eine Queste?“). Ich habe versucht, mich in meinem Bereich (Greifen, Trolle und noch ein paar Kleinigkeiten) bestmöglich einarbeiten, aber es war eine andere Arbeit als zu Studentenzeiten.